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Unser Schulprogramm

UNSER SCHULPROGRAMM

FREUNDLICH

in einer freundlichen, das Lernen fördernden Wohlfühlatmosphäre

KINDGERECHT

mit kindgerechten Schulräumen im Haus und entsprechenden Anlagen auf dem Schulgelände

MODERN

mit modern ausgestatteten, sauberen Räumen

PERSÖNLICH

jeden einzelnen Schüler mit seinen Stärken und Schwächen im Blick

KREATIV

Förderung der Kreativität, der Eigenverantwortung, der Toleranz und der Teamfähigkeit

ENGAGIERT

mit qualifizierten und engagierten Lehrern

GEMEINSAM

im Bündnis mit den Eltern

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Schulprogramm 2019-20

 

 

 

 

 

 

 

Schulprogramm der Grundschule Friedersdorf

 

 

 

Unsere Schule in Friedersdorf steht für:

 

 

Lernen mit Herz, Hand und Verstand

 

  • in einer freundlichen, das Lernen fördernden Wohlfühlatmosphäre

 

  • mit kindgerechten Schulräumen im Haus und entsprechenden Anlagen auf dem Schulgelände

 

  • mit modern ausgestatteten, sauberen Räumen

 

  • jeden einzelnen Schüler mit seinen Stärken und Schwächen im Blick

 

  • Förderung der Kreativität, der Eigenverantwortung, der Toleranz und der Teamfähigkeit
  • mit qualifizierten und engagierten Lehrern
  • im Bündnis mit den Eltern

 

 

Inhalt:

  1. Einiges zur Geschichte der Friedersdorfer Schule

 

  1. Bestandsanalyse

 

2.1.    Die Lage

2.2.    Die Schüler der Grundschule Friedersdorf

2.3.    Die Lehrer der Grundschule Friedersdorf

2.4.    Das technische Personal

2.5.    Die Ausstattung

2.5.1. Das Schulgebäude

2.5.2. Die Mehrzweckhalle

2.5.3. Das Kabinett

2.5.4. Der Sportplatz

2.5.5. Der Schulhof

               

  1. Entwicklungsschwerpunkte der pädagogischen

Arbeit

 

3.1     Pädagogische Zielsetzung, Schwerpunkte und

          Organisationsformen des Unterrichts, Kompetenzen

3.2.    Jeden Schüler im Blick – individuelle Lernpläne               3.2.1. Analysen und Tests                                                                     3.2.2. Binnendifferenzierung als Unterrichtsprinzip                      3.2.3. Umgang mit Teilleistungsstörungen                                             3.2.4. Integration der Kinder mit sonderpädagogischem

          Förderbedarf                                                                                                                                            3.2.5. Förderung leistungsbegabter Schüler                                          3.3.    Unser Anfangsunterricht                                                                   3.4.    Grundsätze der Leistungsbewertung und Entwicklung           3.5.    Traditionen und Wettbewerbe an unserer Schule

  1. Zusammenarbeit mit den Eltern und Schülern

4.1.   Elternarbeit

4.2.   Die Schulkonferenz                                                                             4.3.   Die Elternkonferenz                                                                        4.4.   Zusammenarbeit mit der Schülervertretung

 

  1. Fortbildung
  2. Zusammenarbeit mit Einrichtungen

 

6.1.  Kooperationsvertrag Schule – KITA/Hort

6.2.  Kooperationsvereinbarung Schule – Polizei

6.3.  Kooperationsvereinbarung Schule – Feuerwehr

6.4.  Kooperationsvertrag Schule – Sportverein

6.5.  Musikschule Fröhlich

6.6.  Der Förderverein der Grundschule Friedersdorf

 

Anhang: Arbeitsplan 2019-20

 

 

 

 

 

 

 

 

                 

 

                                         

                                                                     

 

 

 

 

  1. Einiges zur Geschichte der Friedersdorfer Schule

    Anfänge

 

    1763               Das General-Landschul-Gesetz unter Friedrich verkündet eine

Reform gegen UNWISSENHEIT und DUMMHEIT. Aber schon

über 100 Jahre vorher wird in der Chronik der erste Schulmeister

und Küster erwähnt.

  • JOACHIM MONTAG wird in der Chronik als erster

Küster und Schulmeister genannt.

Die ersten Lehrer im Ort waren Küster, Organist und

Lehrer zugleich.

 

Schulverhältnisse

 

  • Der Küster und Lehrer Kehrmarks hält seinen Unterricht

in seiner privaten Stube ab. Sein Gehalt beträgt zu diesem Zeit-

punkt 48 Taler und 70 Groschen. Zusätzlich erfolgte die Bezah-

lung in Naturalien.

 

    1866                      Für 188 Schüler gab es in Friedersdorf einen Abort mit 2 Sitzen.

Bestand Wasserbedarf, so musste das von der Schwengelpumpe im Hof geholt werden.

Die Friedersdorfer Kinder besuchten zu dieser Zeit sehr unregelmäßig den Unterricht.

Unterrichtet wurden folgende Fächer: Religion, Lesen, Rechnen, Zeichnen, Turnen, Singen und Geschichte.

Gegen Ende des 19. Jh. wurden die genutzten Schulräume zu klein.

Eine neue Schule musste her.

 

 

Endlich war es so weit! Die neue Schule in Friedersdorf konnte eingeweiht werden!

 

 

Der Erlass des Reichsgrundschulgesetzes führte auch in unserem Dorf zur Durchsetzung der 4-jährigen Grundschulpflicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zahlen und Fakten zur Entwicklung

 

  • 235 Schüler besuchen die Schule.

 

  • Friedersdorfer Schüler nehmen an den „Reichs- Jugendwettkämpfen“ sehr erfolgreich teil.

 

  • Ab 1. September bleibt die Schule in den Kriegsjahren zeitweise

geschlossen.

 

1941         Es erfolgt die Neugliederung des Schuljahres:

Der Beginn ist jetzt der 1. August.

 

  • Nach Ende des 2. Weltkrieges wird die Schule kurzzeitig geschlossen.

Am 1.10. gehen die Kinder wieder zur Schule. Der NEUBEGINN      vollzieht sich auch in Friedersdorf.

 

  • 340 Schüler besuchen die Schule, die Klassen umfassen ca. 40-55

Schüler.

 

Friedersdorf wird ZENTRALSCHULE für alle umliegenden

Ortschaften.

 

1964          Die 10. Klasse wird auch an unserer Schule eingerichtet. Da nicht   alle Klassen im Hauptgebäude Platz haben, werden die Unterstufenklassen in  HEIMATSCHULEN ausgelagert. (Blossin, Wolzig, Bindow, Dolgenbrodt, Dannenreich, Friedrichshof)

 

In den folgenden Jahren „platzt“ die Schule aus allen „Nähten“. Die Klassenräume reichen nicht mehr aus, die sanitären Voraussetzungen werden zunehmend schlechter. Bessere Bedingungen müssen geschaffen werden! Eine neue Schule muss her!

 

 

1980          Die neue Schule, eine „POLYTECHNISCHE OBERSCHULE“, wird feierlich eingeweiht. Sie erhielt den Namen „Paul Lampe“. Er war ein Widerstandskämpfer im 2. Weltkrieg. In den Monaten vorher hatten die Schüler das Leben dieses Mannes erforscht. Extra aus diesem Anlass wurde eine Kantate geschrieben und der Schulchor und Mitwirkende der Staatsoper haben diese feierlich aufgeführt. Das war ein Höhepunkt in der bisherigen Schulgeschichte.

 

 

 

 

 

 

 

1989                         WENDE

 

Die „WENDE“ brachte auch an unserer Schule viele    Veränderungen

  • der Sonnabendunterricht fiel weg
  • die Pionier- und FDJ-Arbeit wurde eingestellt
  • die Bewertung der Leistungen erfolgte nach einem Punktesystem
  • an die Stelle des Staatsbürgerkundeunterrichtes rückten die Gesellschaftswissenschaften
  • UTP- und ESP-Unterricht wurden eingestellt
  • neue Lehrbücher wurden eingeführt
  • Hausbesuche fielen weg

1991         Die „Polytechnische Oberschule“ wurde in „Gesamtschule mit integriertem Grundschulteil“ umbenannt.

 

1994/95    In der Folgezeit werden viele Schulen geschlossen, (besonders der Sek.1 Bereich), so kamen auch Schüler aus Zernsdorf und Kablow nach Friedersdorf.

 

        1995/96     Ein neuer Streetball-Platz wird eingeweiht. Die 10. Klassen

und Sponsoren finanzieren und errichten ihn. Er existiert heute noch.

 

1996         Für den Arbeitlehre-Unterricht (später WAT-Unterricht) müssen neue Bedingungen geschaffen werden. Das alte Heizhaus wird abgerissen, ein neues LEHRKABINETT wird gebaut. Hier können die Schüler nun kochen und Holz- und Metallarbeiten durchführen.

 

  • In 2 Schulgebäuden werden über 600 Schüler unterrichtet.

 

2001/02     Das erste Schulfest findet statt, es wird zur jährlichen Tradition!

 

 

2003/04     Großen Raum in der Eltern- und Schularbeit nahm in den Jahren    2003 und 2004 der Kampf um die Erhaltung des Schulstandortes ein. Wir hatten im Schuljahr 2004/05 nicht mehr die vom Gesetzgeber geforderten 40 Schüler für 2 siebente Klassen. Das Problem bewegte alle: Schüler, Eltern, Lehrer. Wir kämpften. Wir engagierten uns für den Erhalt der Schule. Aber der Gesetzgeber gab nicht nach.

 

2007/08     Die Friedersdorfer Schule besitzt jetzt den Status einer GRUNDSCHULE.

 

2008/09     Erneut gab es einen Höhepunkt in unserem Schulalltag. Die „alte“ Turnhalle hatte ausgedient!

Mit einem großartigen Einweihungsfest nahmen wir Besitz von unserer Turnhalle. Nun machte der Sportunterricht doppelt so viel Spaß wie vorher!

Auf dem Gelände der Schule wurden mehrere neue Bäume gepflanzt, die später dem Gebäude Schatten spenden sollen.

 

2009-11     Der Sportplatz der Grundschule und Teile des Pausenhofes wurden

neu gestaltet. Auf dem Sportplatz entstand ein neuer Fußballplatz,

ein Volleyballplatz, eine Laufbahn mit anschließender Weitsprung-

anlage und ein Kugelstoßring. Der Schulhof wurde mit neuen

Bänken versehen, wobei insbesondere die zwei Rundbänke um die

Linden hervorzuheben sind.

Darüber hinaus wurden im Schulgebäude Feuerschutztüren einge-

baut und es wurden weitere Notausgänge geschaffen.

 

  • Unser Schulgebäude erhält einen neuen Innenanstrich. Die Flure

laden farbenfroh zu einem Besuch ein. Außerdem wurden rote

Garderobenschränke aufgestellt.

 

2012-17     Die Grundschule Friedersdorf ist Pilotschule für Inklusion.

 

 

         2017/18     Die Grundschule Friedersdorf wird „Schule für gemeinsames

Lernen“.

 

  

 

 

 

 

Namentlich bekannte Hauptlehrer/ Schulleiter/ Direktoren der Friedersdorfer Schule:

 

Hauptlehrer           Herrmann Neumann             1901 – 1935

Hauptlehrer           Rudolf Reinhard                   1935 – 1939

Hauptlehrer           Kurt Angermüller                 1939 – 1942

Hauptlehrer           Fritz Rübe                             1942 – 1945

Schulleiter              Richard Richter                     1945 – 1953

Direktor                  Kurt Müller                           1953 – 1961

Direktor                  Klaus Markgraf                     1961 – 1966

Direktor                  Johannes Eichhorn                1966 – 1974

Direktor                  Wolfgang  Schinz                 1975 – 1976

Direktor                  Gerd Tschechne                    1976 – 1977

Direktor                  Johannes Eichhorn                1977 – 1990

Schulleiter              Gerd Ifland                           1990 – 2007

Schulleiter              Norbert Guse                         ab 2007

 

 

  1. Bestandsanalyse

 

Die Grundschule Friedersdorf

 

2.1.  Die Lage

 

Die Grundschule Friedersdorf liegt in der Gemeinde Heidesee im Ortsteil Friedersdorf und ist von der Kastanienallee und von der Hauptstraße erreichbar. Auf einer Gesamtfläche von 10461 qm befinden sich 3 Gebäude – das zweigeschossige Schulgebäude, eine 2008 errichtete große Mehrzweckhalle und ein Kabinettsgebäude – und dazu ein großer Sportplatz.

Mit dem öffentlichen Nahverkehr (Busse) gelangen Kinder aus den Ortsteilen Wolzig, Bindow, Dolgenbrodt, Friedrichshof/Dannenreich, Kolberg zu uns, wobei mit Ausnahme Dolgenbrodt  und Kolberg (jeweils 7 km) alle Orte um Umkreis von 5 Kilometern liegen. Lediglich der Schwimmunterricht der 3. Klassen wird außerhalb unseres Schulgeländes durchgeführt. Dazu fahren die Kinder der 3.Klassen jeden Freitag mit dem Bus zur Schwimmhalle Wildau.

 

 

  • Die Schüler der Grundschule Friedersdorf

 

Mit Beendigung des Schuljahres 2006/07 wurde aus der ehemaligen Grund- und Gesamtschule Friedersdorf die Grundschule Friedersdorf mit den Klassenstufen 1 – 6. Die Schüler der Grundschule Friedersdorf kommen aus den genannten Ortsteilen und dem Zentrum Friedersdorf, die alle zur Gemeinde Heidesee gehören. Nach der Wende sind in Wolzig und Friedersdorf neue Siedlungsgebiete entstanden, so dass sich die Schülerzahl einerseits aus Familien aus den Altdörfern und andererseits aus zugezogenen Familien zusammensetzen. Diese Familien stammen meistens aus Berlin und viele Elternteile arbeiten auch dort. Die Grundschule Friedersdorf ist durchgängig zweizügig. Die nachfolgende Statistik zeigt die Anzahl der Schüler in den jeweiligen Klassen.

 

 

 

Stand: 26.09.2019 à

 

Klasse Schülerzahl Mädchen Jungen
1a 15 8 7
1b 17 8 9
2a 15 7 8
2b 16 9 7
3a 16 8 8
3b 13 4 9
4a 15 7 8
4b 17 7 10
5a 19 9                10
5b 17 10 7
6a 13 6 7
6b 17 8 9
Gesamtschülerzahl 190 91 99

 

Die nachfolgende Statistik zeigt einen Überblick über die Herkunft der Schüler:

 

Stand: 26.09.2019

 

Ort

Bindow 46
Blossin 2
Dannenreich 4
Dolgenbrodt 3
Friedersdorf 92
Friedrichshof 2
Görsdorf 2
Gräbendorf 1
Gussow 4
Kolberg 4
Königs Wusterhausen 2
Kummersdorf 5
Niederlehme 1
Prieros 1
Storkow 1
Wenzlow 1
Wolzig 19

 

 

 

2.3.  Die Lehrer der Grundschule Friedersdorf

 

In der Grundschule Friedersdorf unterrichten 16 Lehrerinnen und Lehrer. Viele der Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit vielen Jahren in dieser Schule. Sie kennen sich und schätzen einander. Nachdem der Gesamtschulteil im Jahre 2007 geschlossen wurde, übernahm Herr Guse die Stellung des Schulleiters. Stellvertretende Schulleiterin ist Frau Grandt.

Die nachfolgende Statistik zeigt eine Übersicht der Lehrer mit ihrem Unterrichtseinsatz.

 

 

 

Klasse Lehrer/Lehrerin Fächer
Schulleiter Norbert Guse En
stellvertretende Schulleiterin Birgit Grandt Nawi, Sp
1a Beate Wille D, Ma, Sk, Ku
1b Manuela Stock D, Ma, Sk, Ku
2a Iris Arndt D, Ma, Sk, Mu
2b Kathleen Maiwald D, Ma, Sk, En, Mu,Sp
3a Cornelia Techow D, Ma, Mu
3b Daniela Schmiedecke D, En, Ku, Sp
4a Cornelia Rosner D, LER, Sk, Ku
4b Silke Pursche D, Ma, Sk, Ku,
5a Karolina Delf D, En
5b Mario Kübler Ma, WAT, Sk
6a Andreas Binder D, Sp
6b Daniel Popovic Ma, En, Gewi
Sonderpädagogin Heike Großer
Frau Fubel zz. krank

 

Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 arbeitet Frau Großer als Sonderpädagogin in der Grundschule Friedersdorf. Sie ist in allen Klassen eingesetzt. Ihre Aufgaben sind förderdiagnostische Leistungen, d.h. sie hat Schüler mit möglichen Problemen zu beobachten und im Rahmen der Inklusion mit ihnen differenziert zu arbeiten. Einen Schwerpunkt bilden dabei die 1. Klassen.

 

 

  • Das technische Personal

 

Als Schulsekretärin arbeitet seit Januar 2011 Frau Thonfeld an unserer Schule.

Die Aufgaben des Hausmeisters erledigt Herr Kuhnert. Leider ist er nur jeden zweiten Tag für unsere Schule, für die Gemeinde und für den Hort tätig. Die Essenausgabe leitet Frau Salzmann. Sie ist Angestellte von „Menüservice Wildau“, der Firma, die unsere Schule mit je zwei Wahlessen täglich beliefert. Die Reinigung der Schule obliegt der Firma „Fleißiges Lieschen“. Frau Berger und Frau Riedel sind dafür verantwortlich. Frau Hammami arbeitet als Busaufsicht, d.h. sie betreut die Kinder, die nicht in den Hort gehen, bis zur Abfahrt der Busse.

 

  • Übersicht über die Fachkonferenzen im Schuljahr 2019/20

 

  1. Fachkonferenz Deutsch – Leiterin K. Delf

 

Mitglieder: Arndt, Binder, Delf, Fubel, Großer, Maiwald, Rosner, Schmiedecke, Stock, Techow, Wille

 

  1. Fachkonferenz Mathematik –  Leiterin S. Pursche

 

Mitglieder: Arndt, Kübler, Maiwald, Popovic, Stock, Techow, Wille

 

  1. Fachkonferenz Englisch – Leiterin D. Schmiedecke

 

Mitglieder: Delf, Guse, Maiwald, Popovic

 

  1. Fachkonferenz Sport –  Leiter A. Binder

            Mitglieder: Grandt, Maiwald, Popovic, Schmiedecke

 

 

  1. Fachkonferenz Ästhetik –  Leiterin I. Arndt

 

Mitglieder: Maiwald, Pursche, Schmiedecke, Stock, Techow, Wille

 

  1. Fachkonferenz Gesellschaftswissenschaften –  Leiterin P. Fubel

 

Mitglieder: Popovic, Rosner

 

  1. Fachkonferenz Naturwissenschaften überregional

 

Teilnehmer:  Grandt

 

  1. Fachkonferenz Sachunterricht –  Leiterin M. Stock

 

Mitglieder: Arndt, Maiwald, Pursche, Rosner, Kübler, Stock, Techow, Wille

 

 

 

Die Fachkonferenzen treten mindestens zweimal pro Jahr zusammen und legen Richtlinien bezüglich des Rahmenplanes, der Unterrichtsgestaltung und der Bewertung fest.

 

 

 

 

 

 

 

 

2.5.  Die Ausstattung

 

2.5.1. Das Schulgebäude

 

Unser zweigeschossiges Schulgebäude hat entsprechend der Klassenanzahl 12 Klassenräume. Dazu kommen Fachräume für Natur und  Musik und  ein Computerkabinett, das mit 18 Computern und LCD-Bildschirmen ausgestattet ist. Neben den vier Vorbereitungsräumen für die Fächer Mathematik, Biologie, Physik und Gesellschaftswissenschaften gibt es zwei Räume für die sonderpädagogische Förderung, die Bibliothek (mit Computer versehen), ein Archiv, einen Sanitätsraum und einen Kopierraum. Die Schulleitung hat je einen Raum für den Schulleiter, für die Stellvertreterin und für die Sekretärin. Den Lehrern steht ein großes Lehrerzimmer zur Verfügung, in dem auch die Lehrerversammlungen stattfinden. Außerdem befindet sich in unserem Schulgebäude ein großer Essenraum mit Küche zur Essenausgabe. Dieser Raum wird auch für klassenübergreifende Elternversammlungen genutzt. Die Sanitäranlagen für Jungen, Mädchen und Lehrer sind erst vor einiger Zeit erneuert worden.

Alle Räume, die dem Unterricht zur Verfügung stehen, sind mit mehrteiligen Tafeln und CD-Playern ausgestattet. Die Hälfte der Klassenräume sind mit TV-Geräten und DVD-Playern ausgerüstet. Im Naturraum und in den Klassenräumen 5a, 6a und 6b sind die Tafeln durch Smartboards ersetzt worden. Schrittweise und falls es die Förderung aus dem Digitalpakt zulässt zeitnah werden auch in den anderen Klassenräumen die Kreidetafeln durch Smartboards ersetzt. Im Musikraum befindet sich ein Flügel, im Essenraum ein Klavier. Den oberen Flurbereich können die Schüler als Aufenthaltsbereich nutzen. In den Pausen können zwei Kickertische genutzt werden.

 

 

2.5.2. Die Mehrzweckhalle

 

Im Jahre 2008 wurde eine neue Mehrzweckhalle auf unserem Schulgelände errichtet. Die Sportfläche beträgt 640 qm, sodass alle Ballsportarten problemlos möglich sind.

Die Umkleidekabinen und Waschräume mit Toiletten erfüllen die modernen Anforderungen auch bezüglich behindertengerechter Nutzung. Neben der Möglichkeit der Nutzung vieler neuer Sportgeräte kann die Mehrzweckhalle dem Namen entsprechend auch für größere Veranstaltungen genutzt werden, denn eine Bestuhlung mit 240 Stühlen und dazugehörigen Tischen ist vorhanden.

Die Halle steht der Schule von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr zur Verfügung. Hier finden bei entsprechenden Witterungsbedingungen der Sportunterricht, die entsprechenden Arbeitsgemeinschaften sowie die Einschulungs- und die Abschlussfeier der 6. Klassen statt.

In den Nachmittags- und Abendstunden sowie an den Wochenenden wird sie für den

Vereinssport genutzt.

 

 

2.5.3. Das Kabinett

 

Im Jahre 1996 wurde unser Kabinett errichtet. Der großzügige Eingangsbereich mit einer Glaskuppel bietet die Möglichkeit der Nutzung für Veranstaltungen oder für Unterricht. Die modern eingerichtete Küche wird im Rahmen des WAT-Unterrichtes, im Sachkundeunterricht, für Arbeitsgemeinschaften und zur Vorbereitung und Durchführung von Festen genutzt. Darüber hinaus existiert ein Holz- bzw. Metallbearbeitungsraum. Ein weiterer Raum wird als Kunstraum genutzt. Letztendlich steht noch ein Raum als Medienraum zur Verfügung.

Hier finden auch außerschulisch der Musikunterricht der Musikschule Fröhlich und ein Nähkurs statt.

Neben den Sanitäranlagen bietet das Kabinett noch Bereiche, die der Hausmeister nutzt.

 

 

 

2.5.4. Der Sportplatz

 

Der Sportplatz befindet sich auf unserem Schulgelände direkt neben der Sporthalle. Im Jahre 2009 wurden ein neuer Fußballplatz mit Fangzäunen und ein Volleyballplatz errichtet. Leider besitzen beide Plätze Gefahrenpotenzial durch den abgenutzten Rasen und sind nur sehr begrenzt nutzbar. Hier muss vom Schulträger unbedingt Abhilfe geschaffen werden. Außerdem entstand im Sommer 2010 eine moderne, farbige Tartanlaufbahn mit zwei Bahnen mit 60 Meter Länge und der anschließenden Weitsprunganlage. Darüber hinaus wurde für den Sportunterricht in den 6. Klassen ein Kugelstoßring errichtet.

 

  • Der Schulhof

 

Der Schulhof bietet einen übersichtlichen, abgeschlossenen Bereich. Bäume spenden gerade in den Sommermonaten Schatten. Verschiedene Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Andererseits haben die Kinder aber an verschiedenen Spielgeräten die Möglichkeiten, sich zu bewegen. Dazu gehören ein Kletterturm mit Rutsche, eine Doppelschaukel, ein Klettergerüst, ein Wippbalken und Turnstangen. Außerdem befinden sich auf dem Schulhof ein Beachvolleyballplatz und ein befestigter Basketballplatz, der inzwischen sehr verwittert ist und dringend erneuert werden muss. Drei Tischtennisplatten werden von den Kindern sehr gern genutzt. Zwei Rundbänke um die Bäume und zehn weitere Bänke, bieten den Kindern die Gelegenheit, sich zu entspannen und sich zu unterhalten.

Perspektivisch bemühen wir uns, auf unserem hinteren Schulhof ein „Klassenzimmer im Grünen“ zu bekommen. Das setzt natürlich erhebliche Investitionen des Schulträgers voraus.

 

Pädagogisches Konzept der Grundschule Friedersdorf

 

 

  1. Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

 

1.1.  Pädagogische Zielsetzung, Schwerpunkte und

       Organisationsformen des Unterrichts, Kompetenzen

 

Pädagogische Zielsetzung und Schwerpunkte

Die Grundschule ist Lern- und Lebensraum für Schüler mit einer großen Unterschiedlichkeit an Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten.

Ihre Aufgabe ist es, die Schüler bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und ihrer aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen, systematisches Lernen und den Erwerb grundlegender Bildung zu ermöglichen. Dabei sollte eine Atmosphäre der Geborgenheit und Lebensfreude herrschen.

 

Einen Schwerpunkt unseres pädagogischen Handelns sehen wir im Bereich des sozialen Lernens. Die Kinder werden heutzutage mit erheblichen Entwicklungsunterschieden eingeschult. Dies betrifft nicht nur ihre Voraussetzungen für das Lernen, sondern auch ihr Verhalten. Vielfältige Maßnahmen in der Klasse, wie das Gestalten und Erleben von Gemeinschaftsprodukten, die Durchführung von Kennenlern- und Vertrauensspielen, aber auch die gemeinsamen Erlebnisse als Schule, z.B. durch Feste, sollen dazu beitragen, dass sich alle Schüler wohlfühlen, Vertrauen in sich und andere erwerben und sich eigenes  Verhalten zum Vorteil entwickelt.

Für die Pausen gibt es Angebote, die die Kinder zu Bewegung und einem verträglichen Umgang miteinander anregen. Es gibt einen Spielplatz mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Aktivität, z.B. Balancieren, Klettern, Schaukeln, Tischtennisspielen, Fußballspielen auf dem Sportplatz.

Bei der Ausgestaltung des Schulgebäudes werden alle Klassen einbezogen. In den Klassenräumen und Schulfluren werden künstlerische Arbeiten der Kinder, jahreszeitliche Fensterdekorationen, aber auch ihre Ergebnisse aus Projekten ausgestellt. So wird im Gebäude eine Atmosphäre geschaffen, in der Kinder miteinander und voneinander lernen und sich füreinander und für die geschaffenen Produkte interessieren. Auch die Freude und der Stolz auf die eigene Arbeit werden dadurch gefördert.

 

Für alle Kinder gilt: Lerninhalte werden effektiver und mit mehr Freude aufgenommen, wenn sie auf eine interessante Weise und möglichst viele Sinne ansprechend präsentiert, entdeckt und geübt werden.

Getreu dem Prinzip „Mit Herz, Hand und Verstand” werden die Kinder zum aktiven Mitgestalten der Lernarbeit angeregt, wodurch der Lernprozess intensiver wahrgenommen wird und Lernergebnisse nachhaltiger in verstandenes Wissen und Können münden.

Aber auch in den Lernvoraussetzungen zeigen sich bei den Kindern, nicht nur im Anfangsunterricht, sondern oft auch in den späteren Jahrgängen, mitunter große Unterschiede. Um jedes Kind beim Lernen zu motivieren, müssen wir als Lehrer versuchen, sie dort abzuholen, wo sie sich mit ihrem Lernstand gerade befinden.

Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt ist somit die Binnendifferenzierung. Auch Jungen und Mädchen wollen in ihrer Unterschiedlichkeit, in ihren Interessen und Lernwegen beachtet werden.

 

 

Schulinterne Lehrpläne

Ab dem Schuljahr 2017/2018 gilt der neue RLP verbindlich für alle Fächer. Dazu wurden auch die schulinternen Lehrpläne überarbeitet und den aktuellen Anforderungen zur Kompetenzentwicklung angepasst.

Diese Lehrpläne werden jährlich zu Beginn des Schuljahres aktualisiert.

 

 

Organisationsformen des Unterrichts

Das Lernen erfolgt zum größten Teil im Klassenverband (jahrgangsgebunden). Möglichkeiten der Aufteilung in kleinere Lerngruppen werden zur Förderung und Weiterentwicklung des einzelnen Kindes unter Berücksichtigung seines Leistungsvermögens genutzt.

Erfolgreiches und freudbetontes Lernen wird durch vielfältige Unterrichtsformen begünstigt. Die Schüler lernen im Rahmen des Frontalunterrichts und des offenen Unterrichts. Zum Lernalltag gehören Kreis, Stationslernen, Angebotsunterricht, Projekt und Freiarbeit, aber auch soziale Lernformen wie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit.

Wichtige Schwerpunkte der Unterrichtsarbeit sind:

–   die Arbeit mit den neuen Medien

–   der Umweltschutz

 

Kompetenzen

Gemäß der aktuellen amtlichen Fassung der Rahmenlehrpläne werden fachliche und fach­über­greifenden Kompetenzen entwickelt und Bildungs-, Erziehungs­aufgaben realisiert.

Hierbei werden wesentliche Bereiche der über­fach­lichen Kompetenz­entwicklung mit Schwer­punkten auf der Sprach- und Medien­bildung ausgebildet. Damit unter­stützt der Rahmen­lehrplan das vernetzte Lernen der Schülerinnen und Schüler über die fach­spezifischen Grenzen hinaus und gewährleistet einen anschluss­fähigen und nach­haltigen Kompetenz­erwerb.

 

 

Handlungskompetenz

* Erwerb innerhalb und außerhalb der Schule: Interessen, Erfahrungen, Erlebnisse mit einbeziehen

* Lernen ist immer an Inhalte, Kontexte, Situationen gebunden, deshalb leistet jedes Unterrichtsfach seinen ganz eigenen Beitrag

 

Sachkompetenz

* Auseinandersetzung mit Inhalten, Aufgaben, Problemen

* systematischer Aufbau von Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten                                          * Erweiterung in vielfältigen Handlungen

 

 

Soziale Kompetenz

* Erwerb, Ausbau von Empathiefähigkeit

* Einhalten von Regeln

* Argumentieren, Konflikte lösen

 

Methodenkompetenz

* Anwendung von Lernstrategien, Arbeitstechniken – planvoll und zielgerichtet

 

 

Personale Kompetenz                                                                                                                                             * Erkennen eigener Stärken und Schwächen, Umgang mit (Miss-)Erfolg, Ängsten

* selbständiges Arbeiten, Planen, Selbstkontrolle, geschlechterbewusste Gestaltung des Unterrichts

 

 

 

 

Geschlechtergerechte Gestaltung von Unterricht

 

Grundschulen haben oft einen sehr großen Anteil an Lehrerinnen und sehr wenige Lehrer.

An unserer Schule haben wir 15 Kolleginnen und 2 Kollegen.

 

Bei der Unterrichtsplanung wird darauf geachtet, dass bereits ab Klassenstufe 1 zumindest ein Fach von einem Mann unterrichtet wird. Dadurch haben sowohl die Mädchen als auch die Jungen individuelle Ansprechpartner.

 

Die Interessen von Mädchen und Jungen unterscheiden sich zum Teil grundlegend. In vielen Fächern versuchen wir sowohl mädchenspezifische als auch jungenspezifische Themen aufzunehmen. Das zeigt sich bei der Literaturauswahl, bei der Auswahl von Liedern und Musikstücken, bei der Klärung geschlechtsspezifischer Probleme in LER und in  PB, bei der Auswahl von Spielen in Sport, beim Zugang zum Fach Physik usw.

 

Dabei sind unsere Lehrer bemüht, sowohl die Lebenserfahrungen und Interessen von Mädchen und Jungen zu nutzen.

Darüber hinaus gilt es aber auch, das Interesse an allgemeinen Themen zu wecken und die Toleranz gegenüber geschlechtsspezifischen Fragen und Inhalten zu erhöhen.

Demzufolge ist auch dem Umgang untereinander Aufmerksamkeit zu widmen. Dabei sollen die Kinder lernen, dass geschlechtsspezifische Unterschiede kein Nachteil sind, sondern nur etwas Anderes darstellen.

 

 

1.2.   Förderkonzept der Grundschule Friedersdorf

 

 

Fördernder Unterricht – eine Notwendigkeit

 

Die Grundschulverordnung legt in ihren Grundsätzen zur Förderung im § 5 fest, jedes Kind durch differenzierende und individualisierende Maßnahmen entsprechend der persönlichen Leistungsfähigkeit, ebenso der angebahnten Neigung und Begabung zu fordern und zu fördern. Unsere Grundschule soll für jeden Schüler ein Ort des Lernens und Lebens sein.

Die Klassengemeinschaft annähernd gleichaltriger Kinder ist durch große Heterogenität hinsichtlich der Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten gekennzeichnet. Wir sind verpflichtet und gewillt, jeden Schüler so zu fördern, dass er die in den Bildungsstandards genannten Kompetenzen bestmöglich erreichen kann. Für jede unterrichtende Lehrkraft stellt die individuelle Förderung einen Hauptaspekt ihrer Arbeit dar. Dabei gilt es die Stärken und Schwächen jedes Schülers zu erkennen. Dazu dienen ständige Analysen der erreichten Lernstände und der bestehenden Lernprobleme. Individuelle Förderpläne in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, Fachlehrern und der Sonderpädagogin sollen es jedem Kind ermöglichen, sich entsprechend seiner Voraussetzungen zu entwickeln.

 

Die folgende Förderkonzeption wird darlegen, welche Förderschwerpunkte für unsere Schule gelten sollen, so dass jedes Kind optimale Entwicklungschancen hat. Dabei werden die personellen, sächlichen und materiellen Bedingungen berücksichtigt.

 

1.2.1.    Analyse der Voraussetzungen für das schulische Lernen

 

Schon einige Zeit vor der Einschulung lernen die zukünftigen „ABC-Schützen“ unsere Schule näher kennen, indem sie regelmäßig unsere Schule besuchen, an Schnupperstunden teilnehmen und regelmäßig zu den Sportstunden kommen, sowie gemeinsame Aktivitäten mit den ersten Klassen durchführen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kitas ermöglicht bereits in diesen Einrichtungen eine sehr gute Vorbereitung der Kinder auf den Anfangsunterricht. Dabei werden im Austausch der Lehrer und Erzieher die Erfahrungen der ersten Klassen genutzt. Die Zusammenarbeit mit den Kitas ist im Kooperationsvertrag geregelt und wird von einer Lehrkraft organisiert.

 

Mit dem Eintritt des Kindes in die Schule ist es Aufgabe der unterrichtenden Lehrkraft, die individuellen Voraussetzungen festzustellen. Dabei wird sie intensiv von der Sonderpädagogin unterstützt. Als Konsequenz wird die Unterrichtskonzeption so gestaltet, dass Entwicklungsfortschritte für Kinder und Eltern sichtbar werden.

 

Maßnahmen:

 

  • enge Zusammenarbeit Kita – Schule, z. B. Bereich Sprachstandsanalyse

 

  • ILeA 1 als erste Lernstandsanalyse ab dem ersten Schultag

 

  • gezielte Beobachtung der ersten und zweiten Klasse durch die Klassen- bzw. Fachlehrer und der Sonderpädagogin

 

  • Testung von Kindern mit auffälligen Lernproblemen durch den Sonderpädagogen

 

  • Auswertung der Beobachtungsunterlagen, Formulierung von Ergebnissen

 

  • Analyse des Lernprozesses

 

  • Erstellung individueller Förderpläne in Zusammenarbeit mit dem Sonderpädagogen, den Fachlehrern und den Eltern

 

  • Erstellen und Führung eines Portfolios für und mit jedem Kind, in dem Lernerfolge dokumentiert werden

 

  • Testung der Schüler mit Schwierigkeiten in den Fächern Deutsch oder Mathematik durch eine geschulte Lehrkraft in enger Zusammenarbeit mit dem Klassen- bzw. Fachlehrer – Früherkennung LRS oder Rechenschwäche

 

  • intensiver Austausch mit den Eltern – individuelle Gespräche, Elternsprechtage, Beratung

 

  • Durchführung ILea 3bis 6, der Orientierungsarbeiten Klasse 2 und 4, der zentralen Vergleichsarbeiten Klasse 6 mit intensiver Auswertung in den Fachkonferenzen zur weiteren Planung des Unterrichts

 

  • Nutzung der Ressourcen für Förderunterrichtsstunden

 

 

   

1.2.2.    Fördermethoden an unsere Schule

 

        

 

  • Binnendifferenzierung im Klassenverband

 

  • zusätzliche Förderstunden

 

  • individuelle Förderung im Rahmen der Inklusion

 

  • Teilungsunterricht

 

  • Arbeit in klassenübergreifenden Kleingruppen

 

–     Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung in der Schuleingangsphase

 

  • Organisation von Einzelfallhilfe in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

 

  • außerunterrichtliche Angebote

 

  • Hausunterricht im Falle von chronisch kranken Kindern

 

  • Begabtenförderung

 

 

    

 

 

Binnendifferenzierung als Unterrichtsprinzip

 

Stete Binnendifferenzierung muss an individuelle Voraussetzungen und Interessen anknüpfen. Ziel dabei ist es, jedes Kind zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Lernstoff zu führen. Dazu muss der Unterrichtsstoff methodisch so aufbereitet werden, dass sich jedes Kind angesprochen und einbezogen fühlt.

 

 

An unserer Schule führen wir durch:

 

  • individuelle Aufgabenstellungen – Möglichkeiten der zeitlichen Variation, des Umfangs und des Grades der Selbstständigkeit bei der Erarbeitung – Nutzung von differenzierenden Lernmaterialien
  • Partner- und Gruppenarbeit
  • Tages- und Wochenpläne
  • Projektunterricht
  • Stationslernen
  • Nutzung von Lernpatenschaften im Unterricht
  • Methoden- und Medienvielfalt
  • Lernen mit Experimenten mit differenzierten Aufgabenstellungen
  • differenzierte Hausaufgaben
  • Nutzung von Hilfsmitteln (z. B. als Nachteilsausgleich)
  • handlungsorientiertes und anschauliches Lernen
  • Leseförderung durch Lesepaten

 

 

 

Zusätzliche Förderstunden

 

Für die Klassenstufen 1-4 steht wöchentlich jeweils eine Förderstunde zur Verfügung. Die Klassenlehrkraft (im Normalfall ist dies auch die Fachlehrkraft) entscheidet basierend auf den erarbeiteten Förderplänen über den Inhalt dieser Stunde. Dabei kann die Stunde sowohl für Mathematik als auch für Deutsch genutzt werden. Die Teilnahme der Kinder am Förderunterricht kann dabei je nach Problemen variieren. Dabei ist es auch möglich, klassenübergreifenden Förderunterricht in einer Klassenstufe zu geben. In den Klassenstufen 5 und 6 werden jeweils zwei Förderstunden angeboten. Diese belegen die Fächer Mathematik und Englisch. Die Teilnahme am Förderunterricht erfolgt in Absprache mit den Eltern. Die Kinder werden zum Förderunterricht eingeladen, um die positive Haltung zum Lernen zu unterstützen. Förderunterricht soll somit nicht als Last oder Strafe empfunden werden.

 

 

Individuelle Förderung im Rahmen der Inklusion

 

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (außer LES) werden prozessbegleitend unterstützt. Diese werden entweder als Zweitlehrkraft im Unterricht, in der Kleingruppe bzw. im individuellen Einzelunterricht abgeleistet. Dabei arbeitet der Fachlehrer eng mit der beauftragten Lehrkraft eng zusammen. Inhaltliche und methodische Absprachen werden dabei getätigt. Individuelle Lernziele werden entsprechend des Förderplanes beachtet, Erfolge werden dokumentiert.

 

 

Teilungsunterricht – Leistungsdifferenzierung

 

In den Klassenstufen 5 und 6 werden in jeder Klasse zwei Wochenstunden Teilungsunterricht (Deutsch und Mathematik) durchgeführt. Die Zusammensetzung der Gruppen variiert. Dieser Unterricht bietet sowohl die Möglichkeit der Förderung der Schüler mit Lernproblemen als auch die Förderung sehr begabter Schüler. Der Einsatz eines Zweitlehrers ist im Stundenplan berücksichtigt. Dabei werden der Aufbau und die Ziele die Teilungsstunden wöchentlich gemeinsam durch die beteiligten Lehrer geplant.

In beiden Gruppen werden auch Leistungsüberprüfungen der Schüler durchgeführt.

 

 

 

 

     Arbeit in klassenübergreifenden Kleingruppen

 

Die im Rahmen der Inklusion erhöhte Zuweisung von Lehrerstunden ermöglicht einen veränderten Einsatz. So wird es möglich, Kleingruppen aus Klassenverbänden stundenweise auszugliedern und individuell zu fördern. Dabei ist der Einsatz des Sonderpädagogen geplant. Dies erfordert Vorbereitungen in der Unterrichtsorganisation.

Bei der Planung des Stundenplanes wird darauf geachtet, dass Schwerpunktfächer innerhalb der Klassenstufe möglichst parallel geplant werden. Über die Bildung von Kleingruppen entscheidet die Steuergruppe.

 

 

 

 

Begabtenförderung

 

Die Begabtenförderung spiegelt sich in vielen Bereichen wider. Neben den bereits erwähnten Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und des Förder- und Teilungsunterrichtes nehmen Schüler an den verschiedensten Wettbewerben teil:

 

  • Mathematikolympiade Schule, Kreis
  • Känguruwettbewerb
  • Lesewettbewerb
  • sportliche Turniere im Schulrahmen und zusammen mit anderen Schulen
  • Teilnahme an den Veranstaltungen „Jugend trainiert für Olympia“

 

Weitere Möglichkeiten:

 

  • Präsentation von Unterrichtsbeiträgen
  • Leitung von Lerngruppen
  • Lernpatenschaft mit Schülern
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von Experimenten
  • Dokumentation des Schulalltags (Schulchronik)

–     Nutzung und Unterstützung externer Partner

 

 

 

 

Organisation von Einzelfallhilfe in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

 

Kinder mit Beeinträchtigungen werden in die Klassengemeinschaft integriert. Nach medizinischer Indikation werden Feststellungsverfahren unter Einbeziehung des Sonderpädagogen durchgeführt. Gleichzeitig werden die Eltern bei der Beantragung einer eines Schulbegleiters unterstützt. Die Zusammenarbeit der Eltern mit dem Jugendamt wird vom Klassenlehrer begleitet. Der Einsatz des Schulbegleiters im Unterricht wird gewährleistet. In regelmäßige Gesprächen Lehrer – Eltern – Schulbegleiter werden die Förderziele und deren Erreichung besprochen und dokumentiert. Gleichzeitig leistet der Klassenlehrer durch Zuarbeit eine Entscheidungshilfe für das Jugendamt.

 

 

 

 

Außerunterrichtliche Angebote

 

Obwohl unsere Schule keine Ganztagsschule ist, gibt es vielfältige außerschulische Angebote. In vier Arbeitsgemeinschaften Sport können Kinder besonders im Bereich Motorik Verbesserungen erzielen. Der Chor bietet Kindern, die ihre Stärken im künstlerischen Bereich haben, ein Betätigungsfeld. Alle diese Stunden machen den Kindern Spaß und schaffen ihnen Erfolgserlebnisse.

Die Schule berät und unterstützt außerdem die Eltern bei der Beantragung von Nachhilfeunterricht im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes.

 

 

Hausunterricht für chronisch kranke Kinder

 

In Absprache mit dem Schulamt werden chronisch kranke Kinder unserer Schule bei Bedarf im Hausunterricht unterrichtet.

 

 

 

 

 

1.2.3. Umgang mit Kindern die einen besonderen Förderbedarf besitzen

 

   Teilleistungsstörungen in den Bereichen Lesen und Rechtschreiben bzw. im Rechnen

 

 

Schüler mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben bedürfen einer besonderen Förderung.

Verantwortlich für die Feststellung und die danach folgenden Maßnahmen sind der Fachlehrer, der Klassenlehrer (in der Regel von Klasse 1-4 identisch) und die LRS-Lehrkraft.

An unserer Schule ist eine Kollegin für die abschließende Testung LRS verantwortlich. Diese Kollegin ist gleichzeitig geschulte Lehrerin für die Feststellung von Schwierigkeiten beim Rechnen.

 

 

Verantwortlichkeiten bei Tests:

 

  • Fachlehrer/Klassenlehrer
  • Frau Großer – Fachkraft LRS und Rechenschwäche
  • Frau Großer– Sonderpädagogin
  • Frau Gehrke – Schulpsychologin

 

Bereits in der 1. Klasse werden nach Einführung des Zwielautes au die erste Testung mit  DBL F und folgend mit DBL 1 durchgeführt. Ebenso werden in den Klassenstufen 2-4 zum Schuljahresende Testungen durchgeführt. Durch die Testung aller Schüler in den Klassenstufen 1-4 besteht die Möglichkeit, Probleme bei jedem einzelnen Kind zu erkennen.

 

Materialien für die Testung Deutsch:

 

  • DBL
  • Stolpertexte
  • Prüfdiktate
  • freies Schreiben, Schreibergebnisse aus dem Unterricht
  • Material „Analyse/Diagnostik von Lernschwierigkeiten – grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten Lesen und Rechtschreiben“

 

Zum Ende des Schuljahres wird in den Klassenstufen 1-4 die Lesekompetenz mit Stolpertexten überprüft.

Die Ergebnisse von ILeA werden hinzugezogen, ebenso die Ergebnisse der von den Schulbuchverlagen entwickelten Lernstandserhebungen.

 

 

 

 

Ablaufplan:

 

 

Maßnahme Zeitpunkt Verantwortlicher
Testung mit DBL F April/Mai (nach Einführung Zwielaut au) Klassenlehrer/Fachlehrer D
Testung mit DBL und

Stolpertexten

Ende des Schuljahres Klassenlehrer/Fachlehrer D

 

Klassenkonferenz September Klassenlehrer/Fachlehrer D, LRS-Lehrkraft
Erstellen des Förderplanes September Fachlehrer D
Elterninformation September Klassenleiter in Zusammenarbeit mit dem Deutschlehrer
ev. 2. Klassenkonferenz September Klassenlehrer/Fachlehrer D

 

 

In einem ähnlichen Ablauf werden die Schüler auch auf Schwierigkeiten im Rechnen geprüft.

 

Materialien Testung Mathematik:

 

  • zusammengestellter Aufgabenkatalog auf der Grundlage des Zareki-Tests
  • Handreichungen zur Förderung von Kindern mit besonderen Schwierigkeiten beim Rechnen (LISUM)
  • Material „Analyse/Diagnostik von Lernschwierigkeiten – Mathematik“
  • „Dyskalkulie – Diagnose und Trainingsprogramm für rechenschwache Kinder“

 

 

 

 

 

 

Maßnahme Zeitpunkt Verantwortlicher
Testung  – alle Schüler Ende des Schuljahres (Kl. 1/2) Klassenlehrer/Fachlehrer Ma
Beginn der Fördermaßnahmen nach Sichtung der Ergebnisse Fachlehrer
Testung – im Einzelverfahren (bei Bedarf) ab 2. Halbjahr 2. Klasse Lehrkraft Rechenschwäche
Klassenkonferenz fortlaufend Klassenlehrer/Fachlehrer , Lehrkraft Rechenschwäche
Erstellen des Förderplanes fortlaufend Fachlehrer Ma
Elterninformation fortlaufend Lehrkraft Rechenschwäche
Ev. 2. Klassenkonferenz fortlaufend Klassenlehrer/Fachlehrer Ma

 

Sowohl für Teilleistungsstörungen in den Bereichen Lesen und Rechtschreibung und im Bereich Rechnen gilt:

 

Die Tests werden im Klassenverband durchgeführt und von der Lehrkraft gewissenhaft ausgewertet. Die für Teilleistungsschwächen geschulte Lehrerin steht für alle Fragen als eine qualifizierte Hilfe zur Verfügung. Sie gibt auch Hinweise für die Erarbeitung der Förderpläne und führt Tests im Einzelverfahren mit einigen Kindern durch.

Der Fachlehrer erarbeitet für das jeweilige Kind einen Förderplan. Im Anschluss daran erfolgt ein Gespräch mit den Eltern über den Testverlauf und das Ergebnis, zum erarbeiteten Förderplan und der einhergehenden Binnendifferenzierung und eventuell zusätzlicher Fördermaßnahmen. Die Eltern werden dabei auch über den zu gewährenden Nachteilsausgleich- welchen sie beantragen können- und über weitere Möglichkeiten informiert, die in der Verwaltungsvorschrift enthalten sind. Ihnen wird deutlich gemacht, dass Erfolge bei kontinuierlicher Unterstützung durch das Elternhaus sicherer werden. Diese Ergebnisse werden in der Klassenkonferenz beraten und es erfolgt die Beschlussfassung der Klassenkonferenz. Die Eltern erhalten regelmäßig Informationen zu den Lernfortschritten in den zu fördernden Bereichen. Diese Informationen werden in Elterngesprächen, in schriftlichen Informationen und bei Elternsprechabenden weiter- gegeben.

Wenn für die zentralen Tests Termine im Schuljahresablauf festgelegt sind, erfolgt auch während des Schuljahres basierend auf den Beobachtungen des Fachlehrers bei auffälligen Kindern eine Überprüfung hinsichtlich der beobachteten Schwierigkeiten.

Schüler, die bis zum Ende der 4. Klasse trotz individueller Förderung die Schwierigkeiten nicht überwunden haben, werden am Anfang des 5. Schuljahres in Zusammenarbeit mit den Eltern von der Schulpsychologin diagnostiziert. Dazu stellt der Fachlehrer bzw. Klassenlehrer alle Materialien der bisherigen Tests, Förderung und Lernfortschritte zur Verfügung. Diese senden wir vor Ablauf des 4. Schuljahres an die Schulpsychologin. Gleichzeitig wird die Schulpsychogin per E-Mail durch die Lehrkraft für Teilleistungsstörungen über die betreffenden Schüler informiert. Die Eltern erhalten in einem Schreiben Informationen zu den Bestimmungen der Verwaltungsvorschrift LRSR mit der Bitte, Kontakt zur Schulpsychologin aufzunehmen und einen Diagnostiktermin zu vereinbaren.

Die Ergebnisse der Diagnostik der Schulpsychologin dienen dazu einen kontinuierlich aktuellen Förderplan zu erarbeiten und einen sinnvollen Nachteilsausgleich für alle Unterrichtsfächer zu beraten und festzulegen. Dieses Verfahren wurde bereits dargestellt.

Ab Schuljahr 2011/12 werden Kinder der 5. Klasse mit Problemen im Rechnen zum Anfang des Schuljahres erneut durch die Fachkraft für LRS und Rechenschwäche getestet (Material „Analyse/Diagnostik –Lernschwierigkeiten Mathematik“) Im Zweifelsfall wird die Schulpsychologin zu Rate gezogen.

 

In den ersten und zweiten Klassen werden wir bei der Diagnostik von der Sonderpädagogin unterstützt.

 

Es ist die Aufgabe jeden Lehrers, die Entwicklung jedes Kindes möglichst treffend und umfassend einzuschätzen, Entwicklungsfortschritte zu dokumentieren und daraus alle Maßnahmen des Förderns abzuleiten. Dazu führt er das pädagogische Tagebuch und das Portfolio.

 

Förderpläne, die Schwerpunkte für einen Abschnitt des Schuljahres enthalten, bilden die Grundlage für die Arbeit mit dem einzelnen Kind und werden im Laufe des Schuljahres fortgeschrieben.

 

 

 

 

    Umgang mit Problemen in den Bereichen LES

 

Kinder mit Lernbehinderung, mit sozial-emotionalen Problemen und mit Sprachproblemen werden in unserer Schule aufgenommen und eingegliedert. Sofern die Eltern darauf verzichten, entfällt für diese Kinder das Feststellungsverfahren. Die Sonderpädagogin, in unserem Fall Frau Großer – die eine spezielle Ausbildung in den Bereichen Lernbehinderung und Sprache besitzt – wird in den ersten Wochen insbesondere die ersten Klassen intensiv beobachten und in enger Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen

feststellen, welche Schüler Probleme in diesen Bereichen haben. Dazu werden bei Annahme von Lernbehinderung Tests durchgeführt. Sollten sich Probleme in den genannten Bereichen zeigen, wird über die optimale Förderung dieser Schüler beraten. Die Klassenleiter und die Sonderpädagogin sprechen gemeinsam Förderpläne ab und beraten über den notwendigen Förderbedarf über die Binnendifferenzierung hinaus. Sie informieren darüber die Eltern, ebenso über die Beantragung eines speziellen Nachteilsausgleiches. Diese Förderung wird größtenteils von der Sonderpädagogin durchgeführt. Gleichzeitig wird mit den Eltern besprochen, wie sie die Förderung in der Schule durch Mitarbeit zu Hause oder durch die Nutzung therapeutischer Maßnahmen (Logopädie, Ergotherapie, …) begünstigen können. Die an der Schule existierende Steuergruppe entscheidet nach Erfassen des gesamten Bedarfs an sonderpädagogischer Förderung über die Verteilung der Stunden und über die Organisationsform.

 

Organisationsformen:

 

–      Partner- und Gruppenarbeit

–      Lernpatenschaften

–     Inklusionsunterstützung im Klassenverband

  • Individualunterricht
  • Kleingruppen in einer Klassenstufe
  • Kleingruppen in übergreifenden Klassenstufen
  • stundenweise Auflösung des Klassenverbandes in einer Klassenstufe

 

Besonders im Bereich Lernbehinderung liegt es in der Verantwortung des Klassen- bzw. Fachlehrers in Zusammenarbeit mit der Sonderpädagogin individuelle Lernziele zu formulieren und Lernfortschritte zu dokumentieren. Dabei wird die Erfüllung der individuellen Lern- und Förderpläne analysiert und davon ausgehend werden die Lern- und Förderpläne überarbeitet bzw. fortgeschrieben. Dabei wird enger Kontakt zu den Eltern gehalten.

 

Umgang mit Problemen aus den Bereichen KSHGA

 

Schüler mit Problemen aus diesen Beeichen können je nach Behinderung in unserer Schule aufgenommen werden.  Dabei sind die baulichen Voraussetzungen (fehlender Fahrstuhl, Toiletten) und die personellen Voraussetzungen (kein Fachpersonal für vollständige Seh-, Hör- oder geistige Behinderung) zu beachten.

 

Kinder mit Körperbehinderungen, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, Kinder mit teilweisen Behinderungen in den Bereichen Hören und Sehen sowie Kinder mit autistischen Spektrumsstörungen können nach Überprüfung der individuellen Bedürfnislage an unserer Schule unterrichtet werden.

 

Dazu werden bei Bedarf entsprechende Feststellungsverfahren von der Sonderpädagogin in Zusammenarbeit mit den Eltern beantragt und durch das vom Staatlichen Schulamt beauftragten Diagnostischen Team durchgeführt. Ärztliche Gutachten sind von den Eltern vorzulegen. Nach Beendigung eines Feststellungsverfahrens erfolgt die Festschreibung der weiteren sonderpädagogischen Förderung analog zu den beschriebenen Maßnahmen. Gerade im Fall von Autismus werden die Eltern bei der Beantragung einer Einzelfallbetreuung unterstützt. Die Lehrer arbeiten eng mit dieser Betreuung und den Eltern zusammen.

 

 

 

 

 

 

1.3.  Unser Anfangsunterricht

 

Schon einige Zeit vor der Einschulung lernen die zukünftigen „Abc – Schützen“ unsere Schule näher kennen, indem sie regelmäßig Schulräume und die Turnhalle zu vorschulischen Aktivitäten nutzen. Bei gemeinsamen Projekten und Unternehmungen mit den ersten Klassen können sie behutsam in das Schulleben „hineinschnuppern“. Beispielsweise werden gemeinsame Sportstunden abgehalten.

 

In Zusammenarbeit mit dem jugendärztlichen Dienst, den Eltern und dem Kindergarten wird die Aufnahme in die Schule vorbereitet.

Dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend erfolgt dann die Schulaufnahme.

 

Bereits in der ersten Unterrichtswoche erfolgt eine differenzierte Erfassung der Lernausgangslage jedes Kindes. Dabei werden seine Stärken und Schwächen genau erfasst. Ab dem ersten Schultag wird die Entwicklung des Kindes analytisch begleitet.

Dadurch kann auf jedes Kind sofort individuell eingegangen und sein persönlicher Lernplan erstellt werden.

 

Mit dem Eintritt in das Schulleben verändert sich für die Kinder ihr gewohnter Tagesablauf.

Kleine Rituale (Morgenkreis, gemeinsames Frühstück, …) bieten ihnen die Möglichkeit, sich schnell auf die neuen Anforderungen einzustellen und gut in den Schulalltag hineinzufinden.

 

Gemeinsames Lernen und gegenseitige Hilfe sind wichtige Eckpunkte in der täglichen Unterrichtsarbeit. Eine ruhige und ausgeglichene Unterrichtsatmosphäre mit überschaubaren Aufgaben unterstützt den Lernprozess.

Eine Unterrichtsstunde umfasst etwa 45 Minuten, kann zeitlich aber je nach Themenbereich und Lernform variiert werden. Vielfältige Entspannungsübungen zwischen den einzelnen Lernabschnitten sorgen für die nötige Erholung des Kindes.

Die Klassenlehrkraft unterrichtet den Großteil der Unterrichtsstunden selbst in der 1. Klasse und kann dadurch viel Zeit für die individuelle Betreuung der Kinder aufbringen. Sie ist Ansprechpartner und Vertrauensperson jedes Kindes. Im Krankheitsfalle des Lehrers wird der Unterricht immer von der gleichen Lehrkraft weitergeführt.

 

Neben den Deutsch- und Mathematikstunden finden die Kinder zur Auflockerung viele kreative und sportliche Unterrichtseinheiten auf der Stundentafel. Einmal pro Woche  wird die englische Sprache als Begegnungssprache angeboten. Wir streben an, dass Lernabschnitte ein zentrales Thema haben und alle Lerninhalte diesem zugeordnet werden. Diese Verknüpfung von verschiedenen Lernbereichen fördert ein strukturiertes, zielorientiertes und nachhaltiges Lernen.

 

In den ersten Wochen bis zu den Oktoberferien beobachtet die Sonderpädagogin intensiv das Lernverhalten der Erstklässler. Zeigt sich bei einem Kind ein Bedarf an individueller Förderung im Unterricht oder an zusätzlichen Förderstunden, sucht die Sonderpädagogin sofort den Kontakt zu den Eltern und bespricht mit diesen Maßnahmen und die weitere Zusammenarbeit. Dies betrifft ebenso weitere Auffälligkeiten, wie z. B. massive Verhaltensprobleme oder Konzentrationsschwächen.

So wollen wir erreichen, dass jedem Kind jede Möglichkeit zu seiner besten Entwicklung gegeben wird.

 

Wir sind bemüht, dass sich mit dem Schuleintritt des Kindes eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern entwickelt, um jedes Kind allseitig kennen zu lernen und zu fördern.

 

 

 

 

  • Bewertung

 

Die Bewertung erfolgt verbal im Konsens mit den gesetzlichen Vorgaben in Abhängigkeit der Elternentscheidungen (Klassenstufen 1-4). Die Schüler rücken dementsprechend in die nächst höhere Klassenstufe auf.

Eine verbale Bewertung der Lernergebnisse wird fortlaufend in mündlicher und in schriftlicher Form durchgeführt. Sie evaluiert die Lernentwicklung.

Ziel der Leistungsermittlung ist die Feststellung des aktuellen individuellen Kompetenzniveaus gemessen an den Vorgaben der Rahmenlehrpläne. Sie soll die Lernbereitschaft eines jeden Schülers/Schülerin fördern und die individuelle Entwicklung unterstützen.

Die Leistungsbewertung umfasst die Leistungsermittlung, die verbale Leistungsbeurteilung und die Mitteilung der Ergebnisse an die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.

Die Leistungsbewertung dient der Information und Beratung der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Sie ist der Ausgangspunkt für die Förderung, sowie die Grundlage für die Gestaltung der Schullaufbahn.

Die Schülerinnen und Schüler sind in die Bewertung ihrer eigenen Arbeit einzubeziehen (Selbstbewertung), um ihnen die Verantwortung für ihre Lernergebnisse bewusst zu machen.

 

Dokumentierung der Leistungsentwicklung:

 

  • Lernstandsanalysen
  • Auswertung Lernerfolgskontrollen
  • Lern-Begleithefte
  • Portfolio
  • Sammelmappen
  • Beobachtungsbögen
  • auswertende Gespräche (Schüler/Eltern)
  • verbales Zeugnis

 

Durch regelmäßige Analysen der erreichten Lernstände und ständiges Beobachten  und Begleiten der Lernarbeit jedes Kindes kann schnell auf Lernprobleme reagiert werden und dem Kind individuell durch Binnendifferenzierung und zusätzliche Förderung (individuelle Lehrpläne) geholfen werden.

 

Die in einer Klasse unterrichtenden Lehrer halten ständig Kontakt miteinander, um die Möglichkeiten des fächerübergreifenden Lernens effektiv zu nutzen.

Jeder Lehrer ist bemüht, die Entwicklung jedes einzelnen Kindes möglichst treffend und umfassend einzuschätzen und die Bewertung leistungsfördernd einzusetzen.

 

Die Bewertung der Schülerleistungen erfolgt so, dass sie der Schüler versteht, nachvollziehen kann und er zum weiteren Lernen motiviert wird.

 

In Gesprächen mit Schülern und Eltern geben wir unsere Empfehlungen für die weitere Schullaufbahn des Kindes, die auf der Grundlage unserer Beobachtungen und Analysen der erreichten Entwicklung der Schülerpersönlichkeit basieren.

 

  1. Zusammenarbeit mit den Eltern und Schülern

 

2.1.  Elternarbeit

 

Eltern und Lehrer arbeiten im Sinne der Kinder eng zusammen. In den Klassen finden zur Eröffnung des neuen Schuljahres Elternversammlungen statt. Es werden Informationen zu Lernbereichen gegeben, schulorganisatorische Dinge besprochen, Kriterien der Leistungsbewertung erläutert, Vorhaben der jeweiligen Klassen diskutiert und im zweijährigen Rhythmus die Wahlen der Elternsprecher durchgeführt.

Weitere Elternversammlungen finden nach Bedarf im laufenden Schuljahr statt, z. B. zu den Themen Klassenfahrten, Vergleichsarbeiten, Fahrradprüfung und  anstehenden Problemen. In vielen Klassen werden Elternstammtische abgehalten.

 

Regelmäßig finden in den ersten Klassenstufen Elterngespräche mit Informationen zum Leistungsstand, Lernverhalten bzw. bei auftretenden Problemen beratend statt. Darüber hinaus findet in den folgenden Klassenstufen einmal halbjährlich ein Elternsprechabend statt, bei dem die Eltern die Gelegenheit haben, sich bei den Fachlehrern über ihr Kind zu informieren. Bei der Möglichkeit von Leistungsausfällen in einzelnen Fächern werden die Eltern darüber schriftlich vor diesen Elternabenden in Kenntnis gesetzt.

 

Die Elternsprecher sind gleichzeitig Ansprechpartner für Eltern und Lehrer.

Sie arbeiten in der Elternkonferenz, in der Lehrerkonferenz, in Fachkonferenzen und in der Schulkonferenz mit.

 

Besonders bei Kindern mit Teilleistungsstörungen oder Kindern mit erhöhtem Förderbedarf wird die Zusammenarbeit mit den Eltern intensiviert. Gemeinsam werden Möglichkeiten der schulischen und der Förderung durch die Eltern festgelegt.

 

Eltern leisten vielfältige Unterstützung, wofür wir als Lehrer sehr dankbar sind. Sie engagieren sich beispielsweise bei der Vorbereitung und Durchführung von Wander- und Projekttagen, von Klassenfahrten und Exkursionen, von Lesenächten, von Bastelveranstaltungen und von Sport- und Schulfesten.

Einige Eltern unterstützen aktiv die Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts. Nur ein Beispiel dafür ist die Fahrradprüfung der 4. Klassen. Weiterhin organisieren die Eltern die Bücherkisten aus der Bibliothek in Storkow.

 

Informationen erhalten die Eltern durch Elternbriefe, über das Mitteilungs- bzw. das Hausaufgabenheft, über Zensurenübersichten, auf der Internetseite der Schule oder per Telefon. Der dörfliche Charakter bringt es mit sich, dass viele kurze Elterngespräche auch spontan in der Schule und im Rahmen des örtlichen Lebens stattfinden. Gern nehmen die Eltern auch an der Zeugnisausgabe zum Jahresende teil. Dabei erhalten die 6. Klassen ihre Zeugnisse in einer Feierstunde. In vielen Klassen wird die Zeugnisausgabe mit einem kleinen Programm der Kinder gestaltet.

 

Im Rahmen der Vergleichsarbeiten in den 3. werden die Eltern über Übungsmöglichkeiten und Ergebnisse und deren Einordnung informiert. In Vorbereitung des Überganges zu weiterführenden Schulen finden informative Elternversammlungen statt. Für die Erstellung der Grundschulgutachten Klasse 6 finden individuelle Elterngespräche statt.

 

Insgesamt bleibt festzustellen, dass viele Eltern sich tatkräftig für die Schule engagieren. Unterstützung oder Sponsoring findet man in verschiedenen Bereichen.

Wir sind bestrebt, aufkommende Probleme kurzfristig und direkt mit den Eltern zu lösen. Dabei wollen wir nicht belehren, sondern die Eltern als Partner und Rückhalt im Erziehungsprozess ihrer Kinder gewinnen. Dazu ist es notwendig, dass wir unsere Handlungsweisen erklären und somit Missverständnisse ausräumen.

Für die Zukunft sind weitere Umfragen unter den Eltern im Rahmen der Evaluation und der Selbstevaluation geplant.

 

 

2.2.   Die Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das höchste Entscheidungsgremium unserer Schule. Sie ist aus fünf Vertretern der Eltern, vier Vertretern der Lehrer und dem Schulleiter und fünf Vertretern der Schüler zusammengesetzt. Die Schulkonferenz beschließt über ökonomische, schulische, planerische und unterrichtliche Fragen. Die Schüler, die sich aus den Klassensprechern der Klassen 4 – 6 zusammensetzen, haben beratende Stimme.

 

 

 

 

 

 

Mitglieder der Schulkonferenz 2019/20:

 

 

Eltern:

 

Frau Fiebig

Frau Henkel

Herr Jost

Herr Hegermann

Herr Rohland

 

 

Lehrer:

 

Frau Arndt

Herr Binder

Frau Techow

Frau Grandt

Schulleiter Herr Guse

 

Schüler: 5

 

Schulträger:

 

Herr Nimtz

 

Die Schüler werden hier nicht namentlich genannt.

 

Die Schulkonferenz tritt mindestens zweimal pro Schuljahr zusammen.

 

 

 

2.3.   Die Elternkonferenz

Die Elternkonferenz setzt sich aus den Elternsprechern aller Klassen unserer Schule zusammen. Sie tritt mindestens zweimal pro Schuljahr zusammen und vertritt die Interessen der Eltern. Der Schulleiter bzw. die Lehrervertreterin Frau Grandt nehmen an der Elternkonferenz teil. Der Vorsitzende der Elternkonferenz ist Herr Warmbrunn.

 

Übersicht der Elternsprecher der Grundschule Friedersdorf 2019/20

 

Klasse Name
1a Christiane Becker
1a Nicole Fiebig
1b Stefanie Henkel
1b Nicole Stahl
2a Isabell Nobis
2a Matthias Rohland
2b Torsten Hosang
2b Katja Krüger
3a Rolf Hegermann
3a Nadine Humann
3b Tanja Reichel
3b Marie-Christin Tauber
4a Barbara Haak
4a Mandy Wartenberg
4b Marlen Berlin
4b Claudia Viek
5a Julia Seidlitz
5a Doreen Wilhelm
5b Mario Jost
5b Kati Weichert
6a Jacqueline Boßling
6a Ina Grapenthin
6b Susanne Dec
6b Lars Warmbrunn (Vorsitzender)

 

 

2.4. Zusammenarbeit mit der Schülervertretung

 

Die Klassensprecher der 3. – 6. Klassen bilden die Schülervertretung. Die stellvertretende Schulleiterin trifft sich mindestens zweimal pro Jahr mit den Schülervertretern und bespricht dabei aktuelle Schulprobleme bzw. Schulentscheidungen mit ihnen. 5 Vertreter der Schülerkonferenz sind Mitglieder der Schulkonferenz und haben dort auch Stimmrecht. Gleichzeitig haben die Schülersprecher immer die Möglichkeit, sich mit Fragen, Anregungen und Problemen an die Klassenlehrer bzw. an den Schulleiter zu wenden. Darüber hinaus hat unserer Schule eine Vertrauenslehrerin, die für die Schüler immer als Ansprechpartnerin zu Verfügung steht.

Schüler werden aber nicht nur als Klassensprecher und im Rahmen der Schulkonferenz als Partner akzeptiert. Jeder Schüler hat das Recht in einer vertrauensvollen Atmosphäre mit dem Lehrer zu lernen, seine Erfahrungen einzubringen und den Unterricht mitzugestalten. Die Schüler leiten den Klassenrat, der regelmäßig stattfindet.

 

 

 

 

  1. Fortbildung

 

Die Lehrer nutzen die Angebote verschiedener Anbieter zur persönlichen Weiterbildung.

Dabei obliegt es den Fachkonferenzleitern, die Kollegen des Fachbereiches zu informieren und die Beteiligung an notwendigen Fortbildungsveranstaltungen zu organisieren.

Jeder Lehrer hat eine Eigenverantwortung, sich fachlich weiter zu bilden. Die Nachweise für den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen sind bei der Schulleitung einzureichen. Darüber hinaus organisiert die Schule schulinterne Fortbildungen für das gesamte Kollegium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Traditionen und Wettbewerbe an unserer Schule

 

In loser Folge verteilt über das Schuljahr finden statt:

 

Sportliche Aktivitäten

 

Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben im Rahmen von

„Jugend trainiert für Olympia“

Schulmeisterschaften und Turniere in verschieden Sportarten

Wettbewerb „Stärkster Schüler der Schule“

Sponsorenlauf

Veranstaltung eines überregionalen Handballturniers mit Schulen der Umgebung

Projekttag Schwimmen

 

Besuche von

Sportveranstaltungen

Vakuumlabor DESY-Zeuthen

 

Schulwettbewerbe

Känguruwettbewerb

Lesewettbewerb

Mathematikolympiade

Rechenrallye

Englischwettbewerb

Sportfest

 

Veranstaltungen mit der

Polizei,

der Feuerwehr und dem

Sportverein

 

Radfahrprüfung

 

Gemeinsame Aktivitäten

Einschulungsfeier

Schuljahreseröffnung mit Klassenfotos

Weihnachtsfeiern der Klassen

Tag der offenen Tür

Schul- und Spielfeste

Zeugnisübergabe

Lesenächte,

Wandertage und Exkursionen,

Back-, Koch- und Bastelnachmittage,

Kartoffeltage,

Klassenfahrten

und

                                                                  Klassenfeste

 

 

 

Chorarbeit

Mitwirkung bei Veranstaltungen der Gemeinde

Umrahmung von Schulveranstaltungen

 

 Schulbibliothek

Schüler organisieren die Ausleihe.

 

Lesepaten

Einsatz in verschiedenen Klassen

 

Die genauen Veranstaltungshinweise sind im Arbeitsplan im Anhang ersichtlich.

 

 

 

  1. Zusammenarbeit mit Einrichtungen

 

6.1.  Kooperationsvertrag Schule – KITA/Hort

 

Kooperationsvertrag

 

zwischen der Grundschule: GS Friedersdorf

 

und den Kitas: „Frechdachs“- Friedersdorf, „Zwergenland“- Bindow

 

und dem Hort: „Vier Jahreszeiten“- Friedersdorf

 

Die Zusammenarbeit und das gute Miteinander der einzelnen Einrichtungen ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Alle Einrichtungen verfolgen das gleiche Ziel: die Förderung, Bildung und Erziehung, Betreuung der ihnen anvertrauten Kinder.

 

Die Zusammenarbeit und Kooperation ist äußerst wichtig. Sie kann jedoch nur dann auf Dauer wirksam sein, wenn sie von allen beteiligten Personen, einschließlich der Eltern, mitgetragen werden und nicht von den Leitungen „verordnet“ wird. Alle Inhalte sollten immer das Wohl des Kindes im Blick haben.

 

„Wenn wir ein Kind darin unterstützen, dass es sich sicher und angenommen fühlt, dass es fühlt, dass sich jemand wirklich tief für es interessiert- einfach durch die Art und Weise, wie wir es ansehen, wie wir auf es achten, dann beeinflussen wir die ganze Persönlichkeit des Kindes und die Art und Weise, wie es das Leben sieht.“

(Gerber 2000, S.40)

 

 

Voraussetzungen der Zusammenarbeit:

 

  • Jede Einrichtung hat einen Verantwortlichen für die Kooperation festgelegt:

Kita Bindow:        Frau Mushold

Kita Friedersdorf: Frau Bischoff

Hort Friedersdorf: Frau Peter

GS   Friedersdorf:    Frau Techow

 

  • Die Verantwortlichen treffen sich regelmäßig, um den zeitlichen Ablauf, die Planung und Durchführung der Kooperationsvorhaben zu besprechen, aber auch um Ergebnisse auszuwerten (im kleinen Rahmen).
  • ein gemeinsames Treffen pro Jahr (Mai)
  • Auswertung Erfahrungen vom laufenden Schuljahr – wie gelang der Übergang von der Kita in die 1. Klasse
  • Erstellung Arbeitsplan – Absprachen von gemeinsamen Projekten

 

  • Kita-Versammlungen Einschulungskinder im September (Teilnahme Schulleiter und Kooperationslehrerin)
  • Kooperationslehrerin und Schulleiter geben Hinweise für einen reibungslosen Übergang KITA – Schule
  • Vorstellung der gemeinsamen Projekte Kita – Grundschule

 

 

                                    

 

Die zukünftigen Erstklässler der Kita Friedersdorf besuchen ab November regelmäßig an einem Tag pro Woche die Grundschule Friedersdorf und nehmen eine Stunde am Sportunterricht der 1. Klasse teil. Auch die Kinder der Kita Bindow werden vor Schuleintritt mehrmals die Grundschule Friedersdorf besucht haben.

 

 

Den Eltern wird die Zusammenarbeit transparent gemacht, durch

 

  • den Kooperationsvertrag
  • das Führen der Portfolios
  • den Kooperationskalender

 

 

Erworbene Kompetenzen eines Kindes bis Schulbeginn

 

  • Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln
  • das Kind braucht für das Lernen Ausdauer, Konzentration, Merkfähigkeit und

Motivation

 

  • Regeln einhalten und Konsequenzen akzeptieren
  • das Kind ist in der Lage, einfache Anweisungen zu verstehen
  • klare Strukturen und Regeln als Leitfaden sind unbedingt erforderlich
  • Handeln des Kindes durch innere Einsicht
  • Konfrontation mit Konsequenzen auf sein Verhalten

 

  • Ansprüche an Selbstständigkeit und Verantwortung für sich selbst entwickeln
  • Übernahme von Verantwortung der Körperhygiene
  • selbstständiges Erfüllen von kleinen Aufträgen ohne Begleitung

 

  • die Gruppenfähigkeit erlangen
  • Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme
  • eigene Bedürfnisse und Ansprüche wahrnehmen und artikulieren
  • entsprechendes Verhalten bei Konflikten

 

  • im Sprachbereich sollte das Kind können:
  • anderen zuhören
  • zu Bildern erzählen, über Erlebnisse berichten und darauf achten, in Sätzen zu sprechen

 

 

  • im Mengenbereich:

–    Kenntnisse von Formen und Farben

–    Mengen und Größenvorstellungen

 

  • im kognitiven Bereich:
  • Lagebeziehungen erfassen- wie rechts, links, oben, unten …
  • Selbstständigkeit – Wiedererkennen eigener Sachen
  • Ordnung halten

 

  • im sozialen Bereich:
  • sich ein- und unterordnen

 

  • in der Feinmotorik:
  • ausmalen
  • Schnürsenkel binden
  • richtiges Halten von Stiften und Schreibgeräten

 

 

Die Schule soll an den vorhandenen Kompetenzen der Kinder anschließen und ihnen angemessenen individuelle Lernwege ermöglichen.

 

 

 

 

Inhalte der Zusammenarbeit aller Kitas mit der Grundschule

 

Angepasst an das Schuljahr wird jährlich ein Kooperationskalender mit allen gemeinsamen Terminen erstellt.

 

 

  1. gegenseitige Besuche von Kindergartengruppen und Schulkindern
  1. Schulkennenlerntage – Teilnahme am Unterricht der 1. Klasse mehrmals im Jahr
  2. wechselseitige Hospitationen von Lehrern und Erziehern
  3. Durchführung von gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen
  4. Durchführung von gemeinsamen Elternabenden in den Kitas (nach Bedarf)
  5. Tag der offenen Tür – mit integrierten Spielangeboten
  6. Einladung zu gegenseitigen Festen und Höhepunkten mit Beiträgen

(Kita/ Hort/ Schule)

  1. Schnuppernachmittag in Schule und Hort- Tradition, Schulkinder überreichen den Kindergartenkindern Blumen, Kita- Kinder übernehmen dafür bis Schulbeginn Verantwortung
  2. gegenseitige Information über Konzepte und pädagogische Grundlagen der beteiligten Einrichtungen (Schule- Auszüge des Rahmenplanes der 1. Klasse, Kita- Konzeption der Einrichtung, Bildung der elem. Grundsätze)
  3. Portfolio
  4. Absprachen mit Schulleiter und Kita-Leiterin zu Einschulungsfragen
  5. Absprachen zu Feststellungsverfahren

 

 

Zusammenarbeit Hort- Kitas

 

  • Die Erzieherin besucht die Kinder in den einzelnen Einrichtungen, um sich vorzustellen und die Kinder kennen zu lernen. Sie bespricht mit den Kita-Erzieherinnen Entwicklungsstand der Kinder und erhält wichtige Informationen über Lern- und Leistungsentwicklung, besondere Fähigkeiten oder notwendige Förderung.

 

  • Die Kita-Kinder werden in den Hort zu einem „Schnuppernachmittag“ eingeladen,

an diesem Tag können sie sich schon einmal mit ihrer neuen Umgebung vertraut machen, lernen Erzieherinnen und ihre neue Freizeiteinrichtung kennen.

 

  • Pro Quartal, eventuell auch in den Ferien, wird den Kita-Kindern ein Angebot vom Hortalltag vorgestellt (Basteln, Sport, Theater).

 

  • Zu Weihnachten gestaltet die Theatergruppe eine Aufführung für die Kita-Kinder.

 

  • Die Erzieherin, die eine zukünftige erste Klasse im Hort übernimmt, verbringt einen Vormittag in der Kita.

 

  • Bei der Feriengestaltung können die Kita-Kinder je nach Möglichkeit an 1-2 Ausflügen mit teilnehmen.

 

  • In der letzten Ferienwoche besteht die Möglichkeit, dass die Schulanfänger im Hort betreut werden können, bei zu hohem Bedarf ist die Bereitstellung einer Erzieherin von der Kita erforderlich.

 

Zusammenarbeit zwischen Schule und Hort

 

Die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen wird vom Kooperationslehrer bzw. dem Schulleiter und der Hortleiterin geplant. Einmal jährlich wird die Hortleiterin zu einer Dienstberatung der Schule eingeladen, bei der über die Zusammenarbeit bilanzmäßig und perspektivisch gesprochen wird. Ein regelmäßiger Informationsfluss zwischen Schule und Hort bezüglich Termine und Vorhaben der einzelnen Einrichtungen wird gewährleistet.

 

  • In der Projektwoche nimmt die Horterzieherin an einem Projekttag in ihrer Hortklasse teil.

 

  • Genauso wichtig sind auch „Tür- und Angelgespräche“, um täglich anfallende kleine Probleme schnellstmöglich klären zu können (Zeitfaktor).

 

  • Die Hortkinder nutzen regelmäßig die Turnhalle der Schule.
  • Schulkinder und Hortkinder nehmen am jährlichen Trödelmarkt teil.

 

  • Zur Vorbereitung auf die Schule gibt es gegenseitige Besuche von Lehrern und Erziehern, um Informationen und Hinweise über Entwicklungsstand der Kinder zu erhalten.

 

 

  • Es erfolgen Absprachen zwischen Erzieherinnen und Lehrern über Einschulung und zukünftige gemeinsame Arbeit (Teilnahme an Elternversammlungen, Zusammenarbeit bei Festen, „Tag der offenen Tür“, Projekten und anderen Veranstaltungen).

 

  • Es werden gegenseitige Hospitationen von Erziehern und Lehrern durchgeführt, um Einblicke in die jeweilige Arbeit des Anderen und das Umfeld der Kinder zu bekommen.

 

 

  • Erzieherin hospitiert im Unterricht, um methodisch richtig die Kinder bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützen zu können und Kenntnisse über das Lernverhalten der Kinder zu bekommen. Gegenbesuche des Lehrers im Hort geben ihm Hinweise über das Freizeitverhalten der Kinder und die Umsetzung der Erfüllung der Hausaufgaben.

 

 

 

Eigenständige Zusammenarbeitsangebote der Kitas können in der Konzeption der jeweiligen Einrichtung nachgelesen werden.

 

 

 

 

 

Personelle Zusammenarbeit

 

Waldkita „Zwergenland“ in Bindow                   Frau Mushold (Leiterin)

 

Kita „Frechdachs“            in Friedersdorf            Frau Bischoff (Leiterin)

 

Hort „Vier Jahreszeiten“  in Friedersdorf            Frau Peter (Leiterin)

 

Grundschule Friedersdorf                                    Herr Guse (Schulleiter)

Frau Techow (Kooperationslehrerin)

 

 

Der Kooperationsvertrag wird mit der Unterschrift von jedem Kooperationspartner anerkannt.

 

 

 

Ort:       Heidesee/ OT Friedersdorf

 

Datum:  09.06.09

 

 

Schulleiter:……………………………………………………………….

 

 

Kooperationslehrer:………………………………………………….

 

 

Kitaleiterin /Kooperationserzieher:

 

Bindow:…………………………………………………………………………………….

 

 

Wolzig………………………………………………………………………………………

 

 

Friedersdorf……………………………………………………………………………….

 

………………………………………………………………………………..

 

 

Träger der Einrichtungen………………………………………………………….

 

6.2.  Kooperationsvereinbarung Schule – Polizei

 

Kooperationsvereinbarung

 

 

 

zwischen

der Grundschule Heidesee OT Friedersdorf

vertreten durch den Schulleiter

Herrn Guse

 

 

und dem Polizeipräsidium Frankfurt/Oder

Schutzbereich Dahme/Spreewald

vertreten durch Herrn Pfeiffer

 

 

 

 

 

Leitgedanke

 

Durch eine enge Zusammenarbeit und regelmäßige Begegnungen sollen die Schülerinnen und Schüler die Polizei als Helfer und Verbündete kennen lernen. Die Schule nutzt die vielfältigen Präventionsangebote der Polizei, um die Kinder mit Gefahrensituationen bekannt zu machen und ihnen die entsprechenden Verhaltensmuster zu vermitteln.

 

 

Kooperationsschwerpunkte

 

  • Busschule
  • Verhalten gegenüber Fremden
  • Allgemeine Aufgaben der Polizei
  • Verhalten im Straßenverkehr und bei Unfällen
  • Durchführung der Fahrradprüfung
  • Sozialverhalten im Straßenverkehr
  • Erziehung zu gewaltfreiem Verhalten
  • Drogenprävention
  • Unterstützung eines Projekttages zum Thema „Toter Winkel“

 

 

Durch den Kontaktbeamten des Schutzbereiches Dahme-Spreewald, Herrn Pfeiffer, werden folgende Maßnahmen realisiert:

 

  • Schulwegsicherung
  • Fahrradkontrollen mit Erstellung einer Mängelliste zur Weitergabe an die Eltern und entsprechender Nachkontrolle
  • Überwachung des Straßenverkehrs im Eingangsbereich der Schule unter dem Aspekt der Einhaltung der StVO
  • kurzfristiges Reagieren auf Problemfälle
  • Präventionsstunden zu aktuellen Problemen
  • regelmäßiger Kontakt zur Schulleitung

 

Die Lehrkräfte der Schule und die Eltern bereiten die Maßnahmen im Rahmen vorhandener Möglichkeiten organisatorisch vor und unterstützen die Durchführung.

 

 

 

 

 

Zwischen den Vertragspartnern besteht Einigkeit darüber, dass die Vereinbarung die Grundlage für einen Kooperationsprozess ist und in einzelnen Punkten angepasst werden kann. Die Vereinbarung ist gemäß gemeinsamer Interessenlage modifizierbar.

 

 

 

 

Heidesee, ……01.07.2009………………………..

 

 

 

……………………………………………….                                       ……………………………………….

 

Herr Pfeiffer                                                                          Herr Guse

Bürgerkontaktbeamter der Polizei                                        Schulleiter der Grundschule

 

 

 

6.3.  Kooperationsvereinbarung Schule – Feuerwehr

 

 

Kooperationsvereinbarung

 

 

zwischen

der Grundschule Heidesee OT Friedersdorf

vertreten durch den Schulleiter

Herrn Guse

 

 

und der Freiwilligen Feuerwehr Heidesee

vertreten durch den Gemeindebrandmeister

Herrn Wilhelm

 

 

 

Leitgedanke

 

Durch eine enge Zusammenarbeit und regelmäßige Begegnungen sollen die Schülerinnen und Schüler die Feuerwehr als Helfer und Verbündete kennen lernen. Die Schule nutzt die vielfältigen Präventionsangebote der Feuerwehr, um die Kinder mit dem Verhalten in Brandsituationen bekannt zu machen und ihnen entsprechende Verhaltensmuster zu vermitteln. Gleichzeitig soll den Kindern die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehr bewusst gemacht werden und das Augenmerk auf die Gewinnung von Nachwuchs gelegt werden.

 

 

 

Kooperationsschwerpunkte

 

  • Aufgaben der Feuerwehr
  • Vermeidung von Bränden
  • Verhalten in Brandfällen bzw. in Notfällen
  • Unterstützung bei Brandschutzübungen in der Schule
  • Beratung und Zusammenarbeit bei Notfallplänen
  • Umsetzung der Brandschutzkonzeption
  • Präsentation der Jugendfeuerwehr bei Schulfesten
  • regelmäßiger Kontakt Feuerwehr und Schulleitung

 

 

 

Die Lehrkräfte der Schule unterstützen durch regelmäßige Belehrungen und durch Unterrichtsarbeit (Sachkundeunterricht) den Brandschutz.

 

 

Die Terminabsprache zu Veranstaltungen erfolgt jeweils im September.

 

 

 

 

Zwischen den Vertragspartnern besteht Einigkeit darüber, dass die Vereinbarung die Grundlage für einen Kooperationsprozess ist und in einzelnen Punkten angepasst werden kann. Die Vereinbarung ist gemäß gemeinsamer Interessenlage modifizierbar.

 

 

 

 

Heidesee, …..07.07.2009…………………………

 

 

 

 

 

……………………………………………….                                       ……………………………………….

 

Herr Wilhelm                                                                         Herr Guse

Leiter der Feuerwehr Heidesee                                              Schulleiter der Grundschule

 

 

 

 

Träger des Brandschutzes

 

 

 

 

……………………………………….

Herr Nimtz

Bürgermeister der Gemeinde Heidesee

Heidesee

 

 

 

 

6.4. Kooperationsvereinbarung Schule – Sportverein

 

zwischen

der Grundschule Heidesee OT Friedersdorf

vertreten durch den Schulleiter

Herrn Guse

 

 

und dem Sportverein SV Fortuna Friedersdorf

vertreten durch den Vereinsvorsitzenden

Herrn Horn

 

 

 

Leitgedanke

 

Durch eine enge Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten sollen die Schülerinnen und Schüler eine weitere Möglichkeit erhalten, sich sportlich zu betätigen und Erfolgserlebnisse im sportlichen Bereich zu erfahren. Sie sollen den Gemeinschaftsgedanken in Mannschaftssportarten kennen lernen und vor allen Dingen Spaß haben. Gleichzeitig hat der Verein die Möglichkeit, bei diesen Kindern das Interesse zu wecken, dem Verein beizutreten und die Nachwuchsabteilung zu verstärken. Darüber hinaus beeinflusst sportliche Betätigung die Gesundheit der Kinder positiv und fördert das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Kinder,

 

 

Kooperationsschwerpunkte

 

–    Vorstellen des Vereins und der Möglichkeiten für Kinder

–    Unterstützung des Unterrichts – Themenfelder Fußball, Tischtennis

–    Unterstützung bei der Teilnahme an Schulmeisterschaften

–    Arbeitsgemeinschaft Fußball Mädchen Klasse 1 – 2

–    Arbeitsgemeinschaft Fußball Mädchen Klasse 3 – 6

–    gemeinsame Nutzung des Kleinfeldfußballplatzes am Sportplatz

–    Unterstützung von Schulwettkämpfen und Schulmeisterschaften

–    jährliche Ausspielung eines Tischtennisturniers

 

 

Ansprechpartner seitens des Vereins sind Frau Jacqueline Lünser und Herr Klaus-Dieter Henkel.

 

Ansprechpartner der Schule sind die Hauptsportlehrer Herr Binder und Frau Grandt.

 

 

 

 

Zwischen den Vertragspartnern besteht Einigkeit darüber, dass die Vereinbarung die Grundlage für einen Kooperationsprozess ist und in einzelnen Punkten angepasst werden kann. Die Vereinbarung ist gemäß gemeinsamer Interessenlage modifizierbar.

 

 

 

 

Heidesee, ….15.10.2009………………………….

 

 

……………………………………………….                                       ……………………………………….

 

Herr Horn                                                                             Herr Guse

Vorsitzender des Sportvereins                                             Schulleiter der Grundschule

 

 

6.5. Musikschule Fröhlich

 

Um möglichst vielen musikinteressierten Kindern unserer Schule das Erlernen eines Instrumentes zu ermöglichen, arbeiten wir eng mit der Musikschule Fröhlich zusammen. Die Schule stellt die Räumlichkeiten für die Übungsstunden zur Verfügung. Bei schulischen Veranstaltungen erhalten die Schüler die Möglichkeit, ihre Ergebnisse zu präsentieren.

 

 

 

  • Der Förderverein der Grundschule Friedersdorf

 

Am 18.08.2010 wurde der Förderverein der Grundschule Friedersdorf gegründet. Vorsitzende des Vereins ist die ehemalige Vorsitzende der Schulkonferenz Frau Jahoda. Stellvertreter der Vorsitzenden ist Herr Grandt. Der Verein steht allen Freunden und Förderern der Grundschule Friedersdorf zur Mitgliedschaft offen.

 

Der Förderverein hat die Möglichkeit, die Schule bei gezielten Projekten finanziell zu unterstützen und ebenso Schüler aus sozial schwachen Familien zu fördern. Weiterhin beteiligt sich der Förderverein an der Vorbereitung vieler Projekte der Schule – teilweise auch eigenverantwortlich – und unterstützt die Schulleitung dabei erheblich.

 

Der Förderverein arbeitet eng mit der Schulleitung zusammen, um die Mittel gezielt einsetzen zu können.

 

Anhang:   Arbeitsplan der Grundschule Friedersdorf

 

 

Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 ist die Grundschule Friedersdorf  eine Pilotschule für Inklusion. Ab dem Schuljahr 2017/18 ist die Grundschule Friedersdorf  als Schule für gemeinsames Lernen bestätigt. Damit wird die Arbeit als Inklusionsschule kontinuierlich weitergeführt.

 

Mit der Einführung des neuen Rahmenlehrplanes sieht die Grundschule Friedersdorf auch im Schuljahr 2019/20 den Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Umsetzung des neuen Rahmenlehrplanes. Bereits seit zwei Jahren wird an unserer Schule in den 6. Klassen eine Stunde Informatik unterrichtet, um unsere Schüler auf die Anforderungen der weiterführenden Schulen vorzubereiten. Im letzten Schuljahr wurden in der Klassenstufe 5 die Fächer Biologie und Physik durch das Fach Naturwissenschaften und die Fächer Geschichte, Geografie und Politische Bildung durch das Fach Gesellschaftswissenschaften ersetzt. In diesem Schuljahr wurden diese Fächer dann weiterführend auch in den 6. Klassen eingeführt.

 

 

 

 

 

 

 

Zielstellung für das Schuljahr 2019/20:  

 

Die Lehrer der Grundschule Friedersdorf arbeiten nach den Richtlinien des neuen Rahmenlehrplanes.

 

Arbeitsplan 2019/20:

 

Letzte Aktualisierung: 26.09.2019

 

Monat Veranstaltung Verantwortlicher
Juli
30.07.19 Auftaktveranstaltung Schulleiter Schulamt, MBJS
31.07.19 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
August
01. – 02.08.2019 Vorbereitung des Schuljahres
01.08.19 Schulinterne Fortbildung – Arbeit mit dem Smartboard Frau Maiwald
03.08.19 Einschulungsfeier in der Sporthalle Schulleiter
05.08.19 Eröffnung des Schuljahres mit Erstellen der Klassenfotos Schulleiter

Herr Binder

06.08.-22.08.19 Termine Klassenelternversammlungen Klassenlehrer
13.08.19 Projekttag 6b DESY Zeuthen Klassenlehrer
19.08.19 Fachkonferenzen Ma/D FK-Leiter
27.08.19 Projekttag 6a DESY Zeuthen Klassenlehrer
September
02.09.19 Lehrerkonferenz Schulleiter
02.09.19 Schulinterne Fortbildung Zensurenverwaltung Webb-Schule Frau Maiwald
02.09.19 Teilnahme KITA-Versammlung Friedersdorf – Einschulungsgruppe Schulleiter/

Frau Techow

03.09.19 „Jugend trainiert für Olympia“ Fußball Jungen Frau Grandt
04.09.19 Schülerkonferenz Frau Grandt
05.09.19 Projekttag „Wunderkammerschiff“ Kl. 4a+4b Klassenlehrer
06.09.19 Projekttag „Wunderkammerschiff“ Kl. 5a+5b Klassenlehrer
10.09.19 Teilnahme KITA-Versammlung Bindow – Einschulungsgruppe Schulleiter/

Frau Techow

 17.09.19 Elternkonferenz Schulleiter
19.09.19 Netzwerkveranstaltung Schulleiter Schulrätin
24.09.19 „Jugend trainiert für Olympia“ Fußball Mädchen Frau Grandt
30.09.19 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
Oktober
November
04.11.19 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
05.11.19 Emotikon Kl. 3     Herr Binder
07.11.19 Schulbilanzierungsgespräch Schulleiter Schulrätin
21.11.19 Jugend trainiert für Olympia Volleyball Frau Grandt
12.11.19 Versammlung Förderverein Herr Grandt
19.11.19 Elternsprechabend Schulleiter
25.11.19 Elternversammlungen Ü5 Schulleiter
25.11.19 Elternversammlungen Ü7 Schulleiter
Dezember
02.12.19 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
05.12.19 Schulleiterdienstberatung Schulrätin
07.12.19 Chorauftritt Weihnachtsmarkt Friedersdorf Frau Arndt/Techow
12.12.19 „Jugend trainiert für Olympia“ Zweifelderball Frau Grandt
20.12.19 Projekttag Klassenleiter
Januar
14.01.20 Schulanmeldung der Kinder aus Kitas Bindow/Wolzig Schulleiter
21.01.20 Schulanmeldung der Kinder aus den Kitas Friedersdorf/Dannenreich Schulleiter
24.01.20 Teilnahme Handballturnier in Zeuthen Frau Grandt
27.01.20 Lehrerkonferenz/Gutachtenkonferenz Schulleiter
31.01.20 Zeugnisausgabe und Ausgabe Gutachten Kl. 6 Schulleiter
Februar
13.02.20 Handballturnier der GS Friedersdorf mit Gästen Frau Grandt
17.02.20 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
27.02.20 Netzwerkveranstaltung Schulleiter Schulrätin
Projekt Feuerwehr Kl. 2, 4, 6 Klassenlehrer

Feuerwehr

Handballturnier mit anderen GS Grau Grandt
März
10.03.20 „Jugend trainiert für Olympia“ Handball Jungen Frau Grandt
16.03.20 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
17.03.20 „Jugend trainiert für Olympia“ Handball Mädchen Frau Grandt
19.03.20 Känguruwettbewerb (Mathematikwettbewerb) Frau Pursche
19.03.20 Netzwerkveranstaltung Schulleiter Schulrätin
Busschule Kl. 1a/1b Polizei
April
06.04.20 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
27.04.20 Schulinterne Fortbildung Programm Smartboard Herr Schütze
Schülerkonferenz
Mai
04.05.20 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
07.05.20 VERA Kl. 3 Ma Klassenleiter
07.05.20 Netzwerkveranstaltung Schulleiter Schulrätin
12.05.20 VERA Kl. 3 D Klassenleiter
12.05.20 Sponsorenlauf Herr Binder
12.05.20 Elternsprechtag Schulleiter
19.05.20 Sportfest Herr Binder
26.05.20 Orientierungsarbeit Ma Kl. 4 Klassenleiter
29.05.20 Schwimmtag Herr Binder
Jahrestreffen Schule-Kita-Hort Frau Techow
Chorauftritt Frühlingskonzert Kirche Frau Arndt/ FrauTechow
Elternkonferenz
Schulkonferenz
Juni
02.06.20 Orientierungsarbeit D Kl. 2 Klassenleiter
02.-05.06.20 Klassenfahrten Kl. 4-6 Klassenleiter
04.06.20 Orientierungsarbeit D Kl. 4 Klassenleiter
08.-12.06.20 Projektwoche Zirkus Schulleiter
15.06.20 Lehrerkonferenz/Dienstberatung Schulleiter
18.06.20 Projekt Sozialer Tag Klassenstufe 5 Klassenleiter
19.06.20 Schulfest Schulleiter
22.06.20 Projekttag Klassenleiter
23.06.20 Spielfest Herr Binder
23.06.20 feierliche Zeugnisübergabe Kl. 6 Schulleiter
24.06.20 Zeugnisübergabe Klassenleiter
Elternversammlung zukünftige 1a/1b Klassenleiter
Schnuppernachmittag für zukünftige Erstklässler Klassenleiter
Weitere Veranstaltungen in diesem Schuljahr:
3 – 5 Wandertage je Klassenstufe
Einzelne klassenbezogene Projekttage (z.B. Kartoffeltag)
Fachkonferenzen (mindestens 2)
Klassenkonferenzen
Individuelle Lehrerfortbildungen
Klassenstufenbesprechungen
Hospitationen

 

 

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Kontakt

Grundschule Friedersdorf
Kastanienallee 9a
15754 Heidesee

 

Tel.: 03 37 67 – 8 02 63
Fax: 03 37 67 – 8 06 93

 

eMail: buero@grundschule-friedersdorf.de

wichtige Rufnummern

Hort Friedersdorf:

033767-80332

 

Gemeinde Heidesee, Schule/Kita

Frau Ochotzki:

033767-79534

 

Menü-Service Wildau:

03375-551001